Viele Menschen sehnen sich nach Gelassenheit, Zufriedenheit und seelischem Wohlbefinden. Das ist nicht nur eine beliebige These, vielmehr belegen die hohen BurnOut-Zahlen objektiv einen enormen Bedarf an Resilienz. Aber nun stellen sich zwei Fragen: was ist Resilienz und wie geht das konkret? Sehen wir uns drei Geheimnisse der Resilienz einmal genauer an…

Warten Sie nicht, bis sich die ersten BurnOut-Effekt zeigen

Die Zahlen sprechen für sich. Eine große Studie der AOK zum Thema BurnOut deckt erschreckende Verhältnisse in Deutschland auf:

Die BurnOut- Fälle haben sich in Deutschland in den letzten zehn Jahren verdreifacht, das Krankheitsvolumen hat sich von 13,9 Krankheitstagen in 2005 auf 120,5 Krankheitstagen in 2018 gesteigert, hochgerechnet ergeben das für das Jahr 2018 rund 176.000 BurnOut-Betroffene, die kulminierten Krankheitstage explodieren damit auf 3,9 Millionen. Das bedeutet einen riesigen Schaden einerseits für die psychische und physische Gesundheit der Betroffenen selbst, andererseits auch für die Unternehmen und die gesamte Volkswirtschaft.

[Quelle: AOK-Studie zu Arbeitsunfähigkeitsfällen aufgrund von BurnOut-Erkrankungen in Deutschland in den Jahren 2004 bis 2018. https://de.statistica.com/statistik/daten/studie/239872/umfrage/arbeistunfaehigkeitsfaelle-aufgrund-von-burnout-erkrankungen/]

Sehen wir genauer hin: diese AOK-Studie umfasst nur die Arbeitsausfälle, also derart starke BurnOut- Effekte, dass die Betroffenen nicht zur Arbeit gehen können. Die „Dunkelziffer“ wird vermutlich um das zig- fache höher liegen, denn wie viele Menschen schleppen sich jeden Tag trotz BurnOut-Symptomen noch in den Job, raffen sich täglich erneut auf und kämpfen ums psychische Überleben? Diese Zahlen werden in dieser Statistik nicht erfasst, es gibt sie aber, die unermüdlich Kämpfenden und nahe am Zusammenbruch stehenden…

Haben Sie schon mal Erfahrung mit BurnOut- Effekten gemacht?

Wer bereits schon einmal mit echten BurnOut-Symptomen oder gar mit deren Steigerung, der Depression, zu tun hatte, merkt sich das für sein weiteres Leben: das darf mir nie wieder passieren. Dramatisch sind dabei neben den körperlichen Einschränkungen vor allem die psychischen Beeinträchtigungen. Menschen kommen morgens nur noch schwer aus dem Bett, fragen sich, was sie eigentlich jeden Tag im Job tun, und wofür Sie das alles tun, sind mental nicht mehr belastbar und werden dünnhäutig, das Engagement und die Konzentration nehmen rapide ab und schließlich ist man kaum mehr in der Lage, den Job und sein Privatleben irgendwie unter einen Hut zu bringen. In diesem Zustand sind wir meilenweit entfernt von der so wichtigen Work-Life-Balance. Die Lebensqualität nimmt mit zunehmendem Verlauf wie eine Exponentialkurve ab: je länger man wartet und nicht darauf reagiert, umso schneller und wuchtiger rauscht sie ungebremst in den Keller. Irgendwann kann man diesen dynamischen und sich selbst befeuernden Prozess nicht mehr von alleine stoppen, man braucht therapeutische Unterstützung oder sogar eine lange Auszeit in einer BurnOut-Klinik. Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen bei diesen Gedanken geht, aber ich habe keine Lust darauf, meine (zunehmend) knapper werdende Lebensenergie in solche fatalen Lebenszustände zu investieren. Sie vielleicht?

Falls nein, dann sollten wir uns doch mal Alternativen ansehen.

Geheimnis #1: Im Kern geht es „nur“ darum, die Kontrolle wieder zu bekommen

Kontrollverlust ist eine der Hauptquellen für mentale Erschöpfung, für Ärger und Aufregung, für Dünnhäutigkeit und Motivationsverlust, starke negative Emotionen und letztendlich für BurnOut und Depression. Es ist das furchtbare subjektive Empfinden, nichts mehr aktiv steuern zu können, die Fäden nicht mehr in der Hand zu halten und nur noch zum Getriebenen der Umstände und des Außen zu sein.

„Diese Idioten machen mit mir, was sie wollen – und das regt mich maßlos auf“, sagte mir eines Tages eine Seminarteilnehmerin bei einer Tasse Kaffee im persönlichen Gespräch. Solche Aussagen sind charakteristisch für einen subjektiv empfundenen Kontrollverlust. Aber genau in der Zurückeroberung von Kontrolle über a) sich selbst und b) über äußere Ereignisse bzw. das Umfeld liegt der Schlüssel für ein zufriedenes, motiviertes und gesundes Leben. Daher müssen wir uns die Frage stellen, mit welchen Mitteln und Methoden wir die Kontrolle, und damit die persönliche Autonomie, wieder zurück-bekommen. Ich habe für Sie nun eine gute und eine schlechte Botschaft:

Zunächst die schlechte Nachricht: zu glauben, dass Sie Ihre Lebensqualität, Zufriedenheit und Ausgeglichenheit ausschließlich mit Atemtechnik, Yoga, autogenem Training, progressiver Muskelrelaxation und Sport zurückbekommen, ist eine Illusion! Das sind alles Techniken, die an den Symptomen herumbasteln, sie lösen aber nicht die Ursachen auf. Denn die liegen ganz woanders. Und nachhaltige, also lebenslange und stabile Gelassenheit wird Ihnen so nicht gelingen.Und endlich die gute Nachricht: mit ein wenig Systematik, präziser Ursachenforschung und der Anwendung spezieller Techniken lösen Sie die Ursachen des Übels komplett auf. Dann kommen Sie nämlich gar nicht erst in die negativen Emotionen, weil sie vor (!) deren Entstehung ansetzen. Kurz: es geht um Resilienzkompetenz.

Was ist eigentlich Resilienzkompetenz?

Resilienz bezeichnet die innere Widerstandskraft gegenüber äußeren Belastungen und ist gerade in disruptiven Zeiten eine Quelle von Kraft, Konzentration und mentaler Gesundheit. Viele Stressoren prallen täglich auf Sie ein und fressen Ihre knappe und wertvolle Lebensenergie auf. Sie belasten, sie ärgern und sie führen dazu, dass wir abends vielleicht nicht mehr abschalten und nicht mehr einschlafen können oder sogar krank werden. Dabei gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, wie Sie künftig mit Ihren Stressoren klüger und vor allem ressourcenschonender umgehen können.Resilienzkompetenz zu entwickeln ist heute eine Kernaufgabe für all diejenigen, die sich ständig gegenüber unterschiedlichsten Persönlichkeiten und Charakteren, Dissens und Meinungsverschiedenheiten, kollidierenden Interessen und Positionen professionell behaupten müssen – ohne sich dabei aufzureiben. Dazu brauchen Sie ein vernünftiges Emotions- und Ärgermanagement.

Die zweite gute Nachricht lautet: Resilienz lässt sich trainieren!

Geheimnis #2: Der Schlüssel zur Resilienz liegt im self-leadership

Eines muss uns klar sein: moderne Selbstführung, neudeutsch „self-leadership“, ist weit mehr als Zeitmanagement und Selbstorganisation. Vielmehr, denn es umfasst unseren gesamten Energiehaushalt, also das, wovon wir täglich zehren und wovon wir leben. Und dieser Energiehaushalt kommt viel zu oft in Schieflage. Ihr Energieakku, die Quelle Ihrer Kraft, Lebensfreude, Wohlbefindens, Konzentration, Kreativität, Motivation und Ihres Engagements ist (leider) nur eine endliche Ressource – die mit zunehmendem Alter rasant abnimmt. Diese Aussage braucht Sie nicht zu erschrecken, sie formuliert nichts anderes als die dem Leben inhärente Logik vom Werden zum Vergehen. In Akzeptanz dieser Erkenntnis müssen wir jedoch die Flinte noch lange nicht ins Korn werfen, im Gegenteil. Der self-leadership-Profi stellt sich vielmehr die Frage, wie er künftig effizienter durch die Wirrungen seines Daseins navigieren kann. Genug der philosophischen Gedanken, bringen wir es jetzt auf den Punkt:

lohnt es sich wirklich, dass Sie sich immer noch aufregen, sich über Ihre Mitmenschen ärgern und sich viel zu oft „triggern“ lassen? Ist es der Ärger wirklich wert, dass Sie Ihre immer knapper werdende Energie derart sinnlos verschwenden?

Geheimnis #3: Von der Fremdmacht zur Eigenmacht

Vermutlich sind Sie heute noch viel zu sehr emotional fremdbestimmt. Was das heißen soll? Das Verhalten anderer Menschen bestimmt darüber, wie es Ihnen geht. Wenn Sie sich über ein bestimmtes Ereignis aufregen oder ärgern, dann hat dieses Ereignis in diesen Momenten Macht über Ihre Emotionen und Ihr Wohlbefinden – das ist Fremdmacht. Wir legen damit unser Schicksal in die Hände anderer Menschen. Echt?Das müssen wir ändern: nicht das Außen darf bestimmen, wie es uns geht, sondern nur wir selbst – das ist Eigenmacht. Es geht nun darum, dass wir uns die Autonomie und Selbstbestimmung zurückholen. Und das Schöne daran: das lässt sich effektiv trainieren.

Jetzt wird es interessant: können Sie sich ein Leben vorstellen, in dem Sie selbst Herr oder Frau Ihres Selbst sind und nicht mehr emotional fremdgesteuert sind? Wie wäre ein Leben, in dem Sie selbst bestimmen, wie es Ihnen geht und nicht mehr Ihre KollegInnen, Ihre Kunden, Ihre Chefs, die MitarbeiterInnen, der Partner zu Hause, die Kinder oder Großeltern? Ich denke, dass sich ein solches Leben lohnt!Am Ende werden Sie schwierigen und belastenden Situationen emotional nicht mehr ausgeliefert sein, sondern tolle tools zur Hand haben, Ihr Wohlbefinden selbst zu bestimmen. Und Sie werden sich bestimmt bald fragen, warum Sie das eigentlich nicht schon viel früher angepackt haben.Wenn Sie diese Vision für erstrebenswert halten, dann kommen Sie ins Seminar „Lotuseffekt“ und wir finden für Sie maßgeschneiderte Lösungen.

Ihre Gesundheit wird es Ihnen danken.

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